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Wein- und Kulturreise der Vinohak II & III nach Südtirol (26. bis 30. April 2011)

Nur 0,5 % (ca. 5.200 ha) der italienischen Weinbaufläche liegen in Südtirol. Früher dominierten in diesem Gebiet Rotweine, in Zukunft dominieren jedoch die Weißweine. Die Umstellung von Quantität auf Qualität  erfolgte erfolgreich in den letzten 10 Jahren. Die Weingärten Südtirols sind in einer Höhe von 300 bis hinauf  zu 1000 m ausgepflanzt.

In den Ebenen Südtirols werden 10 % der in der EU und die Hälfte der in Italien konsumierten Äpfel erzeugt.

Bozen ist eine der drei heißesten Städte Italiens, obwohl sie weit im Norden liegt.

Die Besonderheit der regionalen Weine wird durch die vielen verschiedenen Mikroklimazonen geprägt. Was der Grüne Veltliner, Riesling und Zweigelt bei uns sind, sind der Vernatsch, Lagrein und Gewürztraminer in Südtirol.

Wir besichtigten die Topbetriebe  J. Hofstätter, Alois Lageder, das Versuchszentrum Laimburg sowie die Kellereien Kaltern, Cantina Terlan und Bozen. In der Kellerei Kaltern werden heute immer noch Zisternen befüllt, welche man genauso gut als Wohnräume nutzen könnte. Die größte davon fasst ganze 200.000 Liter für die einfacheren Tischweine.

In den botanischen Gärten von Trauttmansdorff haben wir erfahren, dass ein Riesenbambus innerhalb von 2 bis 3 Monaten seine volle Größe von 40 m erreicht. Dabei wächst er bis zu 1 m pro Tag.

Das Besondere am Johannisbrotbaum ist, dass jedes Samenkorn exakt 0,2 g wiegt und somit als Messgewicht verwendet wurde. In weiterer Folge entstand daraus die heute gebräuchliche Bezeichnung „Karat“, eine Maßeinheit (0,2 g) für Edelsteine.

 „Hugo“ ist ein Aperitif aus Prosecco, Mineral, Minze, Holundersaft und kühlenden Eiswürfeln.

Wir haben den „echten“ Ötzi im Archäologiemuseum in Bozen gesehen. Ötzi hat 50 Tätowierungen am Körper - jedoch nicht als Körperschmuck, sondern vermutlich zur Aktivierung von Akupunkturpunkten. Ötzi nahm die in Ahornblättern gewickelte Glut in einem Birkenrindenbehälter auf die Jagd mit, um so schnell ein Feuer entfachen zu können.

Das 4-Gänge-Menü mit Blick auf den Kalterer See war für uns eine neue kulinarische Erfahrung. Wir lernten u.a. Büffelmozarella, Scampitartar, Ravioli mit Rindswange auf Topinamburcreme kennen. Spätestens das „Panna cotta“, eine typische italienische Nachspeise, hat allen geschmeckt.

Auf der Heimreise besuchten wir die Swarovski-Kristallwelten in Wattens. Sie zählen zu den größten Touristenattraktionen Österreichs und belegen mit rund 700.000 Besuchern pro Jahr die Nummer zwei bei den Museen hinter Schloss Schönbrunn. Das Herzstück dieser von André Heller gestalteten Glitzerwelt ist der mit 300.000 Karat größte Kristall der Welt, der je geschliffen wurde.