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Abteilung Landwirtschaftliche Bildung / EUROPEA-Austria

Tulln, 14. Dezember 2013

 

PRESSEMITTEILUNG

 

Internationale Tagung über agrarische Bildungsstandards

Agrarischer EU-Bildungsgipfel in Krems

 

Vom 11. bis 14. Dezember fand eine Agrar-Bildungstagung an der Weinbauschule Krems statt, an der Bildungsexperten aus acht europäischen Ländern teilnahmen. „Der Themenbereich rund um Auslandspraktika von Schülern und deren informelles Lernen stand im Mittelpunkt der Tagung. Es konnte ein EU-weiter Konsens innerhalb der Projektpartner hergestellt werden und eine verbindliche Vorgehensweise wurde beschlossen, sodass eine wissenschaftliche Auswertung der Forschungsergebnisse möglich wird. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Anpassung der Bildungsstandards auf Europaebene“, erklärte Dipl.-Päd. Elisabeth Hönigsberger, MA, Präsidentin von EUROPEA Austria.

„Damit ist eine einheitliche Beurteilung der Kompetenzen von Jugendlichen möglich, die sie im Laufe von Auslandspraktika erwerben. Neben dem Lernen in der Schule richtet sich dabei der Fokus auf das informelle Lernen, das bis dato weniger Beachtung in der Pädagogik fand“, so Fachlehrerin Hönigsberger. „Die UNESCO setzt künftig stärker auf das informelle Lernen, das rund 70 Prozent aller menschlichen Lernprozesse umfasst.“

 

Die Tagung findet unter der Schirmherrschaft der EUROPEA statt. Durch die EUROPEA, dem EU-weiten Netzwerk von über tausend landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen, ist ein reger Austausch zwischen Schulen auf Europaebene möglich. Lehrer und Schüler können dadurch leichter an Austauschprogrammen und Auslandspraktika teilnehmen.

 

Einheitliche Bildungsstandards auf Europaebene

„Durch die gute Zusammenarbeit mit den Projektpartnern vor Ort wurden optimale Rahmenbedingungen für den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer geschaffen. Nur durch diese intensive Kooperation auf EU-Ebene ist es möglich, eine Anpassung der nationalen Bildungssysteme sowohl auf inhaltlicher als auch struktureller Ebene durchzuführen“, so Hönigsberger, die bereits seit sieben Jahren die EUROPEA-Austria leitet. Die Lehrpläne müssen dabei von Input- auf Output-Orientierung bzw. Lernergebnisse umgestellt werden, wobei Kompetenzen im Mittelpunkt stehen. Was bedeutet, die Rahmenbedingungen für die Umsetzung der kompetenzorientierten Lehrpläne zu schaffen, damit selbstverantwortliches Lernen, neue Lernmethoden und eine individuelle Lernbetreuung möglich sind.

 

EU-Bildungsprojekt „ANGIE 2.0“ über informelles Lernen

Beim Leonardo da Vinci Projekt „ANGIE 2.0“ werden einzelne Auslandspraktika (ANGIE-Learning Units) organisiert und jedes teilnehmende Land stellt bestimmte Kompetenzen des  landwirtschaftlichen Sektors in den Mittelpunkt. Dafür sind Partnerschaftsvereinbarungen (Memorandum of Understanding) und Lernvereinbarungen (Learning Agreements) erforderlich. In österreichischen landwirtschaftlichen Betrieben können Jugendliche spezielle Kompetenzen in der Käseerzeugung erwerben. In diesen dreiwöchigen Praktika führen die Jugendlichen einen Blog, in dem sie ihre Erfahrungen beschreiben und mit Fotos dokumentieren. Diese Blogs werden dann wissenschaftlich ausgewertet.

 

Bildtext: Das Vorstandsteam des EU-Bildungsprojekts

Die Personen v. l.: Ove Gejl Christensen (Dänemark), Annette Esbjerg Jensen (Dänemark), Dipl.-Päd. Elisabeth Hönigsberger, MA, (Leiterin des EU-Projekts) und Ton Stok (Niederlande).

Fotocopyright: Jürgen Mück; Foto frei zum Abdruck.

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Fachinformation: Dipl.-Päd. Elisabeth Hönigsberger, MA, E-Mail: elisabeth.hoenigsberger@wbs-krems.at

Pressearbeit: Mag. Jürgen Mück, Telefon: 0664/73513649, E-Mail: juergen.mueck@aon.at , Internet: www.lako.at

 

Abteilung Landwirtschaftliche Bildung

Landwirtschaftliche Koordinationsstelle - LAKO

Amt der NÖ Landesregierung

Frauentorgasse 72-74

3430 Tulln

Telefon: 02272/9005-16636, Fax: 02272/9005-16600

E-Mail: office@lako.at

Internet: www.lako.at