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Abschlusstagung des HERCULE-Projektes mit 35 Experten aus Frankreich, Österreich, Portugal und Schweiz an der Weinbauschule Krems

Projektabschluss Trockensteinmauern

Nach drei Jahren Laufzeit wurde das EU-Projekt Hercule zur Erhaltung der Trockensteinmauern an der Wein- und Obstbauschule Krems offiziell beendet. 35 Projektpartner aus 22 europäischen Institutionen des Weinbaues, des Baugewerbes, des Landschaftsschutzes, des Arbeitsmarktes und der Weinbauschulen tagten von 16. – 19. Oktober in Krems.

Viele der Partner waren zum ersten Mal in der Region Krems – Wachau. Sie lernten den österreichischen Terrassenweinbau kennen und erarbeiteten Zukunftsstrategien für die Erhaltung der Trockensteinmauern. Journalisten und Politiker aus Frankreich, Portugal und der Schweiz begleiteten die Mitarbeiter von Hercule.

 

Neben den internen Abschluss- und Verwaltungsarbeiten wurde das Abschlussplenum vor allem für einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch genutzt – in den 3 Projektjahren war dieses Treffen erst die zweite Gelegenheit, wo alle Institutionen und Branchen einander trafen.

Für einen fachlichen Rahmen seitens Österreich sorgten ein Arbeitstreffen mit dem Arbeitskreis Wachau, der Besuch der Kursbaustellen mit Kursleitern und Kursteilnehmern mit Besprechung der Kursorganisation sowie eine Besichtigung und Tagung bei der BauAkademie Schloss Haindorf (Projektpartner).

Die Projektverantwortlichen der Weinbauschulen arbeiteten am 19. Okt. ein Grundkonzept für ein Folgeprojekt zum Thema Trockensteinmauern aus. Der detaillierte Projektantrag – in der Regel ein 200seitiger Antrag nach Kriterien des Projektmanagements mit Kosten-, Arbeits- und Ergebnisplan – für das EU-Leonardo-Programm wird voraussichtlich 2008 fertig gestellt sein, bei Genehmigung könnte ein Folgeprojekt frühestens 2009/2010 starten.

 

Der großen internationalen Bedeutung des Projektes wurde das Rahmenprogramm des Plenums gerecht. Am Abend des Anreisetages fand ein Empfang im Kremser Rathaus statt, eine Riedenbesichtigung am Loibenberg bot einen Einblick in die weinbaulichen Aspekte, der Besuch des Stiftes Göttweig vermittelte neben österreichischer Baukultur einen wunderbaren landschaftlichen Ausblick über Kremstal und Wachau.

 

Den offiziellen Höhepunkt bildete der Festakt an der Weinbauschule Krems mit zahlreichen Ehren- und Festgästen (siehe nächsten Artikel), bei dem die letzten Ergebnisse und Produkte von Hercule präsentiert und verteilt wurden.

Das Interesse der Medien war hoch – zwei Fernsehbeiträge im ORF, eine Radioreportage in Radio NÖ und 9 Presseberichte zeugen von der hohen Qualität der Projektergebnisse von

Hercule.

LR Plank und der Schweizer Direktor Guy Bianco, sowie der französischer Projektleiter      Jean-Luc Prost mit dem Kremser Bürgermeister Franz Hölzl bei der Lese                             der internationalen Rebsorten, bevor alle Festgäste mit einem Glas EU-Cuve                       am Europaplatz der Weinbauschule anstießen.                                                                       

 

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